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Donnerstag, 6. Oktober 2022

POL-OF: Zeugensuche nach Unfallflucht: Wer hat den „Parkrempler“ in der Bachstraße gesehen?; 50-Jährige wird Opfer von „Whatsapp“-Betrügern / Polizei gibt Tipps und mehr

Top Neuigkeiten

Offenbach (ots) –

Bereich Offenbach

1. Vermisste 24-Jährige ist wieder da – Langen

(lei) Die seit Dienstagmorgen vermisste 24-Jährige aus Langen wurde wohlbehalten durch die Polizei angetroffen. Die Fahndung nach ihr wird hiermit wieder zurückgenommen.

2. Zeugensuche nach Unfallflucht: Wer hat den „Parkrempler“ in der Bachstraße gesehen? – Langen

(ae) Ein noch unbekannter Autofahrer beschädigte am Montagmittag in der Bachstraße in Höhe der Hausnummer 50 einen grauen VW und fuhr danach weiter. Im Zeitraum zwischen 14 und 14.30 Uhr hatte die Fahrzeugnutzerin ihren Golf am rechten Fahrbahnrand abgestellt. Der noch unbekannte Unfallverursacher beschädigte vermutlich beim Ein- oder Ausparken den Wagen und verursachte hierdurch einen geschätzten Schaden von 2.000 Euro. Nach bisherigen Erkenntnissen könnte es sich bei dem Verursacher um einen dunkelblauen VW Kombi gehandelt haben. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei in Langen zu melden (06103 9030-0).

Bereich Main-Kinzig

1. Baustellendiebe in Dörnigheim: Wer kann Hinweise geben? – Maintal

(ae) Diebe waren über das Wochenende auf einer Baustelle in Maintal-Dörnigheim in der Otto-Hahn-Straße zugange. Zwischen Donnerstagabend und Montagmorgen verschafften sich die Täter unerkannt Zugang zum umzäunten Baugelände und öffneten den dortigen Baucontainer. Hieraus stahlen sie eine Akkuflexmaschine, einen Akkubohrer und einen Betonrüttler im Gesamtwert von schätzungsweise 4.800 Euro. Noch ist völlig unklar, wie dies den Dieben gelang, da sie keinerlei Aufbruchspuren hinterließen. Zeugen werden gebeten, sich bei den Ermittlern der Polizeistation Maintal zu melden (06181 4302-0).

2. Jugendliche rauben Kopfhörer: Wer kann Hinweise geben? – Langenselbold

(ae) Die Kriminalermittler in Hanau bitten um Mithilfe: Eine Gruppe von vier männlichen Jugendlichen hat am Montagabend auf einem Parkplatz im Brühlweg einem 15-jährigen Geschädigten, der mit zwei weiteren Begleitern unterwegs gewesen war, unter Androhung von Gewalt dessen AirPods der Marke Apple geraubt. Die vier jungen Männer, die in Begleitung von zwei Mädchen waren – eine davon etwa 1,60 Meter groß und kräftig – umringten gegen 20.30 Uhr den Geschädigten und dessen Begleiter. Der auf 16 bis 17 Jahre geschätzte Haupttäter mit kurzen schwarzen Haaren, grünem T-Shirt, einer langen, dunkelgrünen Hose und weißen Schuhen, drohte dem Geschädigten mit Gewalt, sodass das Opfer seine Bauchtasche aushändigte, in der sich neben seinen Kopfhörern auch das zugehörige Ladecase im Wert von etwa 120 Euro befand. Das Täterquartett flüchtete anschließend und stieg in die Buslinie 54 (Fahrtrichtung Hanau) ein. Der Haupttäter soll nach Angabe des Geschädigten auf den Spitznamen „Momo“ hören. Wer hat den Vorfall beobachtet und kann Hinweise auf die Täter geben? Die Polizei nimmt Hinweise unter der Rufnummer 06181 9010-0 entgegen.

3. 50-Jährige wird Opfer von „Whatsapp“-Betrügern / Polizei gibt Tipps – Gründau

(lei) Eine der „beliebtesten“ Maschen von Betrügern ist derzeit der Schwindel über den Messengerdienst „WhatsApp“. Die Betrüger nehmen hierüber Kontakt zu ihren Opfern auf und geben sich meist als nahe Verwandte aus, die in finanziellen Schwierigkeiten stecken und nun Geld benötigen. Meist gaukeln sie vor, dass sie eine neue Mobilnummer hätten, um keinen Verdacht aufkommen zu lassen. Indem die Absenderin oder den Absender der Whatsapp-Nachricht für den wahren Bekannten gehalten wird, kommt es oftmals zu Überweisungen oder Geldübergaben. Die Kriminalpolizei rät daher zur Wachsamkeit, denn nicht jeder durchschaut gleich, dass in dem Moment Gauner ihr Spiel treiben. Oftmals fordern die Betrüger „unrunde“ Summen mit Centbeträgen, um den Anschein eines tatsächlichen Rechnungsbetrages zu erwecken.

So erhielt eine 50-Jährige aus Gründau am Montagmittag eine Nachricht, in der sich die angebliche Tochter meldete und äußerte, dass ihr Handy defekt sei und sie zur Begleichung einer Rechnung 1.980,90 Euro benötige. Die Frau fiel darauf rein und überweis daraufhin gutgläubig das Geld auf ein fremdes Bankkonto. Als eine weitere Geldforderung einging, schaltete die Gründauerin die Polizei ein, die nun wegen Betruges ermittelt.
Um nicht überrumpelt zu werden gibt die Polizei erneut Tipps:

– Werden Sie misstrauisch, wenn Sie von einem Angehörigen /
Bekannten eine Textnachricht erhalten und Geld gefordert wird,
etwa wegen einer finanziellen Notlage
– Rufen Sie Ihren richtigen Angehörigen / Bekannten auf dessen
Telefonnummer an und sprechen Sie mit ihm persönlich!
– Überweisen Sie keinesfalls Geld, solange Sie nicht definitiv
sicher sein können, dass es sich tatsächlich um die vorgegebene
Person handelt!

Falls Sie nach einer Aufforderung dennoch bereits Geld überwiesen haben, nehmen Sie sofort Kontakt zu Ihrer Bank auf und veranlassen Sie eine Rücküberweisung

– Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei und sichern Sie den
Chatverlauf – dieser ist für die kriminalpolizeilichen
Ermittlungen von Bedeutung
– Warnen Sie Ihre Angehörigen und Bekannten, insbesondere
lebensältere Personen vor der neuen Betrugsmasche. Nur so
können weitere Taten verhindert bzw. potentielle Opfer
aufgeklärt werden!

Weitere Hinweise zu ähnlichen Betrugsdelikten finden Sie online unter https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/

Hinweis: Ein Bild ist dieser Meldung beigefügt (Quelle: Polizei)

4. Beamte des Nachtdienstes nahmen drei Wildunfälle auf – Jossgrund/Bad Orb

(fg) Beamte der Polizeistation Bad Orb haben in der vergangenen Nacht gleich drei Wildunfälle in ihrem Zuständigkeitsbereich aufgenommen. Am Montagabend kollidierte ein Autofahrer gegen 21.40 Uhr auf der Kreisstraße 891 in Richtung Pfaffenhausen mit einem Reh, das anschließend verletzt in den Wald flüchtete. Am Wagen entstand Sachschaden. Etwa eine Stunde später nahm eine Streifenbesatzung einen weiteren Wildunfall auf der Landesstraße 3199 zwischen Jossgrund und Bad Orb auf. Der Fahrer eines VW Passat war in Richtung Bad Orb unterwegs, als ein Reh unvermittelt die Fahrbahn kreuzte. Es kam zum Zusammenstoß, wobei am VW Schaden in Höhe von rund 1.500 Euro entstand. Auch in diesem Fall rannte das offensichtlich verletzte Reh in den angrenzenden Wald. Bei der Absuche des Waldstückes konnte das Reh von der Streife nicht aufgefunden werden, weshalb der zuständige Jagdpächter informiert wurde. Am frühen Dienstagmorgen kurz vor 6 Uhr, kam es dann erneut auf der Kreisstraße 891 zwischen Lettgenbrunn und Pfaffenhausen zu einem Wildunfall, in dessen Folge ein Reh seinen Verletzungen erlag. Die Autofahrerin fuhr anschließend mit ihrem Wagen, an dem geringer Sachschaden entstand, zur Polizeistation Bad Orb und ließ den Verkehrsunfall polizeilich aufnehmen. Vergangenen Freitag überschlug sich eine 23-Jahre alte Autofahrerin mit ihrem grauen Peugeot auf der Landesstraße 3271 zwischen Wittgenborn und Breitenborn offenbar in Folge eines Wildwechsels und wurde dabei leicht verletzt (wir berichteten).

Bei den drei in der Nacht zum Dienstag aufgenommenen Wildunfällen waren es Rehe, die die Fahrbahn überquert hatten. Die Häufung von Wildunfällen mit der Beteiligung von Rehen dürfte im Zusammenhang mit der derzeitigen Paarungszeit (Mitte Juli bis Anfang August) des Rehwilds stehen. In diesen Wochen können Rehe häufig schon bei Tageslicht beobachtet werden, sind aber besonders in der Dämmerung und nachts aktiv.

Die Polizei hat einige Hinweise, wie man sich in Sachen Wildwechsel richtig verhalten kann:

Bekannte Streckenabschnitte, an denen häufig Wildwechsel stattfindet, sind in der Regel mit Geschwindigkeitsbegrenzungen oder mit dem Verkehrszeichen „Wildwechsel“ ausgeschildert. Die Polizei führt in diesen Bereichen auch immer wieder Verkehrskontrollen sowie Geschwindigkeitsmessungen durch, da sich Fahrzeugführer oftmals nicht an die vorgeschriebene Geschwindigkeit halten. In der wöchentlich vom Polizeipräsidium Südosthessen veröffentlichten Messstellenmeldung werden Gefahrenstrecken entsprechend erwähnt. Die Polizei empfiehlt auf den gekennzeichneten Wildwechselstrecken besonders achtsam und vorausschauend zu fahren; schließlich reagieren Tiere nicht wie Verkehrsteilnehmer. Besonders hoch ist die Wildunfallgefahr derzeit in den Morgen- sowie den Abendstunden.

Wenn Wildtiere sich im Bereich der Fahrbahn aufhalten oder die Straße plötzlich queren, sollte man auf jeden Fall abbremsen, hupen und das Licht am Fahrzeug abblenden; sofern dies möglich ist. Ist ein Zusammenstoß unvermeidbar, sollte das Lenkrad festgehalten und möglichst die Fahrspur gehalten werden. In der Regel sind die Gefahren für den Verkehrsteilnehmer selbst und den Gegenverkehr bei Ausweichmanövern höher als der Zusammenstoß selbst.

Sollte es dennoch zum Unfall gekommen sein, sichern sie die Unfallstelle ab und verständigen sie umgehend die Polizei. Bei einem Unfall informiert die eingesetzte Polizeistreife grundsätzlich den zuständigen Jagdpächter, der sich dann um das verletzte oder gar verendete Wild kümmert.

Insgesamt ereigneten sich seit dem 1. August auf den Straßen im Main-Kinzig-Kreis 18 Wildunfälle.

Offenbach, 09.08.2022, Pressestelle, Thomas Leipold

Rückfragen bitte an:

Thomas Leipold (lei) – 1201 oder 0160 / 980 00745
Andrea Ackermann (aa) – 1214 oder 0173 / 301 7834
Felix Geis (fg) – 1211 oder 0162 / 201 3806
Alexander Schlüter (as) – 1223 oder 0162 / 201 3290
Jennifer Mlotek (jm) – 1212 oder 0152 / 09022567

Polizeipräsidium Südosthessen
-Pressestelle-
Spessartring 61
63071 Offenbach am Main
Telefon: 069 / 8098-1210 (Sammelrufnummer)
Fax: 0611 / 32766-5014
E-Mail: pressestelle.ppsoh@polizei.hessen.de
Homepage: http://www.polizei.hessen.de/ppsoh

Original-Content von: Polizeipräsidium Südosthessen – Offenbach, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

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