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Hessen
Freitag, 30. September 2022

POL-OF: Beratungsmobil des Polizeipräsidiums Südosthessen am 09.06.2022 auf dem Rosenauplatz; Wer sah die Unfallflucht in der Offenbacher Landstraße?; Kind bei Verkehrsunfall verletzt und mehr

Top Neuigkeiten

Offenbach (ots) –

Bereich Offenbach

1. Trickdiebe flüchteten – Zeugen bitte melden! – Offenbach

(jm) Zwei Trickdiebe gaben sich am Donnerstagmittag in der Straße „Großer Biergrund“ als vermeintliche Handwerker aus und gelangten so gegen 13.55 Uhr in die Wohnung eines Seniors in einem Mehrfamilienhaus. Die etwa 35 Jahre alten und dunkel gekleideten Männer lenkten den Bewohner geschickt ab und stahlen einen Umschlag, in dem sich Bargeld befand. Als der Senior den Diebstahl bemerkte und einen der Täter festhielt, schubste ihn der Komplize zur Seite. Ein weiterer Kompagnon, der dunkel gekleidet war, wartete am Aufzug, so dass die drei Männer zu Fuß flüchten konnten. Der eine Täter hatte einen dunklen Bart, eine dicke Figur und war mit einer Lederjacke sowie einer Basecap mit goldenem Emblem bekleidet. Der Komplize hatte eine normale Figur und sprach gutes Deutsch. Die Kriminalpolizei bittet um weitere Hinweise unter der Rufnummer 069 8098-1234.

2. Beratungsmobil des Polizeipräsidiums Südosthessen am 09.06.2022 auf dem Rosenauplatz – Neu-Isenburg

(jm) In der Stadt Neu-Isenburg ist am Donnerstag (09.06.2022) das Beratungsmobil des Polizeipräsidiums Südosthessen zu Gast auf dem Rosenauplatz, vor der Hugenottenhalle. Die KOMmunalProgrAmmSicherheitsSiegel-, kurz KOMPASS-Kommune Neu-Isenburg ist seit 2018 Teil der hessischen Sicherheitsinitiative des Landes Hessen.
In der Zeit zwischen 10 und 14 Uhr werden die Fachberater der Polizeilichen Beratungsstelle des Polizeipräsidiums Südosthessen interessierten Bürgerinnen und Bürgern nützliche Tipps zum Thema Trick- und Taschendiebstähle, insbesondere auch aus Wohnungen, sowie über viele weitere Präventionsthemen informieren. Hierbei werden die Berater von einer Kollegin des Fachkommissariats 21 unterstützt, die wertvolle Tipps und Verhaltenshinweise bei unangekündigten „falschen Handwerkern“ geben wird. Ziel ist es, insbesondere mit Seniorinnen und Senioren ins Gespräch zu kommen, zu informieren und auch zu sensibilisieren. Mit nützlichen Hinweisen möchte die Polizei dafür sorgen, dass Trickdieben keine Gelegenheiten geboten werden. Mit dieser Präventions-Aktion möchte die Stadt Neu-Isenburg und die Polizei gemeinsam für mehr Sicherheit vor Ort sorgen und das Sicherheitsempfinden der Bürgerinnen und Bürger stärken.
Die Stadt Neu-Isenburg und die Polizei freuen sich auf zahlreichen Besuch.

Hinweis: Ein Bild ist der Meldung beigefügt (Quelle: Polizei)

3. Täterfestnahme nach Schockanruf – Dreieich/Offenthal

(fg) Vorbildlich verhielt sich eine 69 Jahre alte Frau aus Dreieich am Dienstagnachmittag, nachdem sie mutmaßlichen Betrügern, die sie durch einen Schockanruf um ihr Erspartes bringen wollten, aufgesessen war.
Die aufmerksame Offenthalerin erkannte die Masche und alarmierte umgehend die Polizei. Kurze Zeit später nahmen die Beamten, neben Streifenpolizisten waren auch Zivilkräfte im Einsatz, einen 20 Jahre alten Mann bei der Geldabholung in einem Innenhof in Offenthal vorläufig fest.
Zuvor erhielt die 69-Jährige am Nachmittag einen Anruf einer ihr unbekannten Person. Der Anrufer teilte ihr mit, dass ihr Sohn alkoholisiert einen Unfall gebaut habe und er nun dringend eine Operation benötigen würde. Für die Durchführung der Operation würde ein Betrag von 32.000 Euro fällig, der in bar entrichten zu sei.
Am Telefon spielte die Seniorin dem Anrufenden vor, dass sie zur Bank gehen und das geforderte Geld abholen werde. Der Anrufer gab daraufhin an, dass eine Person in Kürze den Geldbetrag abholen werde.
Sichtlich überrascht reagierte der 20 Jahre alte Abholer, als er im Rahmen der Geldübergabe von Polizeibeamten vorläufig festgenommen wurde. Auf diesen kommt nun ein Verfahren wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Bandenbetrugs zu.

Fälle von Schockanrufen kommen immer wieder vor. Die Täter klingen geschult und gehen oftmals äußerst geschickt vor. Immer wieder entstehen dabei massive, zum Teil existenzbedrohende Schäden. Im Hinblick auf das gestrige vorbildliche Verhalten der Seniorin möchte die Polizei nochmals auf folgende Tipps hinweisen:

Machen Sie sich bereits im Vorfeld mit dem Gedanken vertraut, einen betrügerischen Telefonanruf zu erhalten. Sprechen Sie mit Verwandten, Freunden oder Nachbarn über die Möglichkeit solcher Anrufe und wie man darauf reagieren sollte

– Ein gesundes Misstrauen an den Tag legen! Seien Sie durchaus
skeptisch, wenn sich Personen als Verwandte ausgeben. Fragen Sie
Dinge, die nur der richtige Verwandte wissen kann und raten Sie
nicht, wer anruft, sondern fordern Sie Anrufer auf, ihren Namen
selbst zu nennen.

– Seien sie besonders misstrauisch, wenn Schlagworte wie
„Verkehrsunfall mit Todesopfer“ und „Kautionszahlung“ am Telefon
fallen – Täter nutzen diese Masche gezielt, um sie unter Schock
zu setzen

– Wenn ein Anrufer Geld oder andere Wertsachen von Ihnen fordert:
Besprechen Sie dies mit Familienangehörigen oder Ihnen
nahestehende Personen

– Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an unbekannte
Personen

– Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Nehmen Sie sich Zeit,
um die Angaben des Anrufers zu überprüfen

– Auch bei kleinsten Verdachtsmomenten: Wählen Sie den
Polizei-Notruf 110 oder wenden sie sich an Ihre örtliche
Polizeidienststelle

Hinweise und Tipps zu solchen Betrugstaten finden sich auch auf der Homepage des Programms Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK) unter: https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/

4. Wer sah die Unfallflucht in der Offenbacher Landstraße? – Hainburg/Hainstadt

(fg) Die Polizei ermittelt derzeit wegen einer Unfallflucht, die sich am Mittwoch in der Zeit zwischen 7.45 und 16.30 Uhr in der Offenbacher Landstraße auf einem Parkflächenbereich in Höhe der Hausnummer 125 ereignet hat. Ein unbekannter Fahrzeugführer stieß vermutlich bei einem Ein- beziehungsweise Ausparkvorgang gegen einen schwarzen Cupra Formentor und beschädigte hierbei die Heckschürze. Der Sachschaden wird auf rund 1.200 Euro geschätzt. Da sich am Cupra rötliche Farbanhaftungen befanden, gehen die Ermittler von einem roten Verursacherfahrzeug aus. Hinweise nimmt die Wache der Polizeistation in Seligenstadt unter der Rufnummer 06182 8930-0 entgegen.

Bereich Main-Kinzig

1. Geben Sie Dieben keine Chance! Vermehrt Diebstähle aus (unverschlossenen?) Autos

(lei) Der Appell von Dieter Willhardt ist eindeutig: „Schließen Sie Ihr Auto stets ab und lassen Sie keine Wertgegenstände im Fahrzeug liegen. Bieten Sie Kriminellen keine unnötigen Tatgelegenheiten.“ Der stellvertretende Leiter des für Kfz-Delikte zuständigen Kommissariats 22 im Main-Kinzig-Kreis spielt damit auf eine Reihe von Fällen an, die die Ermittler seit einigen Wochen auf dem Tisch haben. Es sind Fälle von Diebstählen aus Fahrzeugen, die sich in letzter Zeit häufen und die, so der Kriminalhauptkommissar, vielleicht hätten vermieden werden können. Auffällig ist dabei vielfach, dass die Diebe keinerlei Aufbruchspuren an den Autos hinterlassen, und dennoch zum Teil hohe Sachwerte entwenden konnten.

Die Ermittler gehen davon aus, dass viele der Wagen nicht abgeschlossen, sprich verriegelt, werden. Oftmals werden die Karossen schlichtweg „offen“ geparkt – sei es aus Bequemlichkeit oder dass man sich in einer vermeintlich sicheren Gegend wähnt.
Wenn dann auch noch Wertsachen zurückgelassen werden, ist dies geradezu eine Einladung an die Langfinger, so Willhardt, der zu bedenken gibt, dass im Schadensfall auch versicherungsrechtliche Leistungsansprüche ausgeschlossen sein können.

Jüngst in der Nacht von Montag auf Dienstag (23./24. Mai) kam es in Bad-Soden-Salmünster sogar zum kompletten Diebstahl eines Toyota. Der Besitzer hatte sein Auto unverschlossen in seiner Garage abgestellt und zu allem Überfluss auch noch seinen Fahrzeugschlüssel stecken lassen. Ergebnis: Das Auto war weg – allerdings nicht lange, denn wenige Tage später stellten es Polizeibeamte bei einer Kontrolle in Wächtersbach sicher und brachten es dem Geschädigten zurück.

Oftmals kann aber auch nicht mehr exakt geklärt werden, ob Fahrzeuge nun tatsächlich verschlossen waren oder nicht, so etwa in Niedermittlau, wo am 27. Mai gleich vier abgestellte Fahrzeuge angegangen wurden. Hier nahm die Polizei zwei tatverdächtige 18-jährige Männer vorläufig fest. Sie sollen diverse Gegenstände aus den Autos geklaut haben. Auch hier fanden sich keine Beschädigungen an den Fahrzeugen, sodass die Ermittler zweifeln, ob diese tatsächlich verschlossen waren. Für einen sogenannten Funkwellenverlängerer, mit denen ein Auto insbesondere mit Keyless-Go-Funktion beschädigungsfrei geöffnet werden kann, fanden sich nämlich in dem Fall bislang keine Hinweise.

Die Kriminalpolizisten um Hauptkommissar Dieter Willhardt raten daher:

– Verriegeln Sie Ihr Fahrzeug immer vollständig und überprüfen
Sie, ob das Fahrzeug auch wirklich verschlossen ist.

– Lassen Sie keine Wertsachen, Bargeld oder Navigationsgeräte im
Fahrzeug zurück. Dadurch könnten Diebe angelockt werden.

– Nutzen Sie eine abschließbare Garage oder stellen Sie Ihr
Fahrzeug an gut beleuchteten Stellen oder belebten Straßen ab,
im besten Fall in einer Garage.

Weitere Informationen für ein gesichertes Auto finden Sie unter folgendem Link: http://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/diebstahl-und-einbruch/diebstahl-rund-ums-kfz/tipps/.

2. Kind bei Verkehrsunfall verletzt – Großkrotzenburg

(fg) Beim Queren einer grünzeigenden Ampel wurde am Freitagmittag, gegen 11.45 Uhr, an der Kreuzung der Taunusstraße/Liebfrauenstraße ein acht Jahre alter Junge angefahren. Der 8-Jährige war laut Zeugenaussagen bei Grün mit seinem Tretroller über die Straße gefahren, als ein 63 Jahre alter Opelfahrer offenbar das Rotlicht übersah und es zum Zusammenstoß kam. Der Junge stürzte und kam nach der Erstversorgung durch den hinzugezogenen Rettungsdienst in nahegelegenes Krankenhaus. Kurz nach 12 Uhr hatten die Polizeibeamten den Unfall aufgenommen und die Fahrbahn wieder freigegeben.

3. Radfahrer bei Unfall verletzt – Gelnhausen

(jm) Bei einem Zusammenstoß an der Kreuzung Bollenweg/Lohmühlenweg ist am Donnerstagmorgen ein 55 Jahre alter Mountainbiker verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen befuhr gegen 7.50 Uhr der 55-Jährige den Bollenweg aus Richtung Philipp-Reis-Straße und wollte nach links in den Lohmühlenweg abbiegen. Dabei kam es im Kreuzungsbereich zum Zusammenstoß mit einer von rechts kommenden 33-jährigen Renault-Fahrerin. Der Fahrradfahrer stürzte und kam zur weiteren Abklärung mit einem Rettungswagen in eine Klinik. Weitere Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer 06051 827-0 bei der Polizeistation Gelnhausen zu melden.

Offenbach, 03.06.2022, Pressestelle, Thomas Leipold

Rückfragen bitte an:

Thomas Leipold (lei) – 1201 oder 0160 / 980 00745
Andrea Ackermann (aa) – 1214 oder 0173 / 301 7834
Felix Geis (fg) – 1211 oder 0162 / 201 3806
Alexander Schlüter (as) – 1223 oder 0162 / 201 3290
Jennifer Mlotek (jm) – 1212 oder 0152 / 09022567

Polizeipräsidium Südosthessen
-Pressestelle-
Spessartring 61
63071 Offenbach am Main
Telefon: 069 / 8098-1210 (Sammelrufnummer)
Fax: 0611 / 32766-5014
E-Mail: pressestelle.ppsoh@polizei.hessen.de
Homepage: http://www.polizei.hessen.de/ppsoh

Original-Content von: Polizeipräsidium Südosthessen – Offenbach, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

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