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Dienstag, 4. Oktober 2022

POL-MR: Rückkehr des Freiwilligen Polizeidienstes nach Biedenkopf – Polizeidirektion Marburg-Biedenkopf sucht Helferinnen und Helfer für den Freiwilligen Polizeidienst

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Marburg-Biedenkopf (ots) –

Rückkehr des Freiwilligen Polizeidienstes nach Biedenkopf
Neuer Koordinationsvertrag zwischen dem Land Hessen und der Stadt Biedenkopf

Nach gut acht Jahren Pause richtet die Stadt Biedenkopf erneut den ehrenamtlichen Freiwilligen Polizeidienst ein und investiert damit in die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger.
Peter Beuth, Hessischer Minister des Innern und für Sport, sowie Joachim Thiemig als Bürgermeister und Jürgen Schneider als Erster Stadtrat der Stadt Biedenkopf unterzeichneten Anfang 2022 den entsprechenden Koordinationsvertrag.

„Ich freue mich über die Wiedereinführung des Freiwilligen Polizeidienst in Biedenkopf, denn die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer tragen, wie es sich in anderen Kommunen gezeigt hat, ganz wesentlich zu einem erhöhten Sicherheitsgefühl innerhalb ihrer Stadt bei. Sie sind ein wichtiges Bindeglied zwischen der Bevölkerung und der Polizei. Sie werden durch ihre Uniform gesehen, sie hören zu, sie schauen hin, sie helfen entweder sofort selbst oder aber sie sorgen durch ihren kurzen Draht zur Polizei für schnelle Hilfe“ so Polizeipräsident Bernd Paul.

Zwischen 2006 und 2014 gab es in der Stadt Biedenkopf bereits einen Freiwilligen Polizeidienst. Mitte 2021 erfolgte der mehrheitliche Beschluss der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Biedenkopf zur Wiedereinführung, um das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger der Stadt Biedenkopf spürbar zu stärken.

„Gerade in der heutigen Zeit ist Sicherheit eines der zentralsten Bedürfnisse der Menschen. Daher ist die Wiedereinführung des Freiwilligen Polizeidienstes ein wertvoller Baustein im Sicherheitsgefüge unserer Stadt und ein wichtiges Bindeglied zwischen der Bevölkerung und der örtlichen Ordnungs- und Polizeibehörde. Wir hoffen, damit das Sicherheitsempfinden der Menschen spürbar steigern zu können“ so Bürgermeister Joachim Thiemig.

„Präsenz zeigen – beobachten – melden“

Unter dem Motto: „Präsenz zeigen – beobachten – melden“ unterstützen die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer die Polizeibehörden bei der Erfüllung ihrer Aufgaben.

Die Aufgaben der freiwilligen Helferinnen und Helfer sind in erster Linie:

– den Bürgern als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen, –
sicherheitsrelevante Situationen zu erkennen und – die
Vollzugspolizei schnell darüber zu verständigen bzw. selbst Hilfe zu
leisten.

Die bisherigen Erfahrungen mit dem Freiwilligen Polizeidienst belegen, dass die Helferinnen und Helfer als kompetente Ansprechpartner geschätzt werden und dazu beitragen, die Sicherheitslage für die Bevölkerung wesentlich zu verbessern.

Polizeidirektion Marburg-Biedenkopf sucht Helferinnen und Helfer für den Freiwilligen Polizeidienst

In Zusammenarbeit mit der Stadt Biedenkopf sucht die Polizeidirektion Marburg-Biedenkopf zwei neue Polizeihelferinnen und -helfer für den Freiwilligen Polizeidienst im Gebiet der Stadt Biedenkopf sowie bei Bedarf in anderen Gemeinden des Landkreises.

Grundvoraussetzungen zur Aufnahme in den Freiwilligen Polizeidienst erfüllt, wer

– mindestens 18 Jahre, höchstens 65 Jahre alt ist – gesundheitlich
in der Lage ist, die übertragenen Aufgaben zu erfüllen – einen
Schulabschluss oder eine abgeschlossene Berufsausbildung nachweisen
kann – die deutsche Sprache in Wort und Schrift beherrscht und – nach
seiner Gesamtpersönlichkeit geeignet erscheint, die Aufgaben des
Freiwilligen Polizeidienstes für eine längere Zeitdauer zu erfüllen.

In den Freiwilligen Polizeidienst kann zudem und unabhängig von der Staatsangehörigkeit nur aufgenommen werden, wer

– jederzeit für die freiheitlich demokratische Grundordnung
eintritt und – nicht zu einer Freiheitsstrafe oder einer Geldstrafe
von mehr als 90 Tagessätzen verurteilt worden ist.

Nach Aushändigung der Urkunde werden die Helferinnen und Helfer in ein öffentlich-rechtliches Dienstverhältnis aufgenommen und anschließend durch die Polizei in 50 Unterrichtsstunden u.a. über rechtliche Vorschriften, Eigensicherung, Gesprächsführung und hinsichtlich ihrer besonderen Befugnisse ausgebildet.

Die Angehörigen des Freiwilligen Polizeidienstes werden ehrenamtlich tätig und erhalten dafür eine Aufwandsentschädigung von 7,- Euro pro Stunde. Die maximale Stundenanzahl ist auf 25 pro Monat begrenzt.

Erwartet wird, dass Interessenten eine hohe Motivation zur Dienstausübung insbesondere auch an Wochenenden und in den Abendstunden mitbringen.

Bewerbungen mit Bild und Lebenslauf sind zu senden an:

Polizeipräsidium Mittelhessen

Polizeidirektion Marburg-Biedenkopf
z. H. Frau Polizeihauptkommissarin Christina Frank
Raiffeisenstraße 1
35403 Marburg

Weitere Informationen zum Freiwilligen Polizeidienst sind auf den Internetseiten des Hessischen Innenministeriums (https://innen.hessen.de/Sicherheit/Die-Hessische-Polizei/Freiwilliger-Polizeidienst), der Polizei Hessen (https://www.polizei.hessen.de/Die-Polizei/Aufgaben-und-mehr/Freiwilliger-Polizeidienst/) und der Stadt Biedenkopf (www.biedenkopf.de) zu finden.

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Mittelhessen
Polizeidirektion Marburg-Biedenkopf
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Raiffeisenstraße 1
35043 Marburg
Telefon: 06421-406 120

E-Mail: pressestelle-marburg.ppmh@polizei.hessen.de
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Original-Content von: Polizeipräsidium Mittelhessen – Pressestelle Marburg-Biedenkopf, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

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