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Dienstag, 6. Dezember 2022

Optimieren Sie Ihre Website

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Was heute nicht im Internet gefunden wird existiert wirtschaftlich nicht. Zur Erhöhung der Wahrscheinlichkeit gefunden zu werden gibt es mehrere Möglichkeiten. Textliche SEO (Search Engine Optimization), die Gestaltung von Inhalten zur Erzielung möglichst hoher Platzierung in Suchlisten, und SEA (Search Engine Advertising) sind die wichtigsten.

Neben Inhaltsoptimierung und der digitalen Anzeigenschaltung kommt der technischen Ausgestaltung des Internetauftritts beim Gefundenwerden entscheidende Bedeutung zu. Dies Paradigma wurde etwa von Heise Business Services treffend als Technisches SEO bezeichnet. Es geht um Verfügbarkeit der Website für Suchalgorithmen, um niedrige Latenz beim Laden und um Konformität zu Internetstandards, insbesondere um Validität der ausgelieferten (X)HTML-Inhalte.

Nach dem Gefundenwerden spielt die User Experience (UX) eine entscheidende Rolle. Es nützt nichts, mit erheblichem technischen, finanziellem und organisatorischem Aufwand Seitenaufrufe zu generieren, wenn das Interesse der Seitenbesucher gleich nach dem Aufruf schwindet. Ziel muss es deshalb sein, durch mehrwerte Inhalte und die Schaffung eines angenehmen, informativen Besuchserlebnisses eine Bindung der Besucher an die eigene Website zu erzielen und sie idealerweise bis zum Point of Sale für das Seitenangebot zu interessieren.

Beim Schaffen einer positiven User Experience kommen erneut technische, strukturelle und inhaltliche Aspekte des Web-Publishing zum Tragen.

Inhalte optimieren

Textliche Suchmaschinenoptimierung dient dazu, Keywords – Schlüsselwörter – in Inhalte Texte einzuarbeiten, sodass Suchalgorithmen die Website als eine wichtige Ressource zum Thema erkennen. Damit wird sie entsprechend hoch in der Ergebnisliste eingeordnet. Frequenz der Keywords, ihre Platzierung an prominenter Stelle im Text (erster Satz/Absatz) und ihre Kombination mit weiteren einschlägigen Keywords tragen zum Platzierungserfolg maßgeblich bei.

Technik optimieren

Die Plattformwahl in Hinblick auf Zuwachs treffen

Eine Website mit dynamischen Inhalten braucht ein anderes Fundament als eine private Homepage. Datenbankanbindung und Backup müssen gewährleistet sein. Features wie ein Shop samt Artikeldatenbank und Bezahlabwicklung, Blog und Kontaktverwaltung müssen als Plugin verfügbar sein, auch wenn sie anfangs nicht benötigt werden. Wird die Plattform anfangs zu klein und speziell ausgelegt, wird eine spätere Migration der Website Kosten und Stillstandzeiten nach sich ziehen und sich negativ auf die Benutzerzufriedenheit auswirken.

Das Internet ist voller Angebote zum Schnellstart der eigenen Website. In der Regel passiert dies auf sogenannten Shared-Hosting-Plattformen und auf vordefinierter Softwareinfrastruktur, z. B. mittels WordPress respektive Django CMS.

Shared Hosting, also der Betrieb der Website auf Servern, die eine Vielzahl von Sites ausliefern, ist die billigste Methode, um eine Website zu starten. Fraglich ist aber, ob jene für den konkreten Geschäftszweck auch die preiswerteste ist. Bei Shared Hosting hat der Betreiber nur Zugriff über dedizierte Verwaltungsschnittstellen seiner Site, nicht aber Administratorrechte (root-Zugriff) für Maschine und Datenbank.

Hosting, also der Betrieb eines dedizierten Rechners im Rechenzentrum eines Providers, ist die Alternative zu Shared Hosting. Bei diesem – teureren – Modell hat der Benutzer vollen Zugriff auf die Maschine und kann seine Website von Grund auf selbst administrieren.

Responsive Layouts verwenden

Statista zufolge wurden in 2021 weltweit 58 % aller Seitenaufrufe von Mobiles getätigt.

Dies zeigt, dass für den Erfolg einer Website die User Experience am mobilen Endgerät entscheidend ist. Dies trifft insbesondere auf Produkte zu, die sich für den Spontankauf per Mobile anbieten -Lieferdienste, niedrigpreisige Produkte allgemein, Last-Minute-Reisen etc. Die Kaufentscheidung für einen PKW oder eine Einfamilienhaus wird nach allgemeiner Lebenserfahrung eher in Ruhe am heimischen Desktop-PC getroffen, für die genannten Segmente hingegen ist der Besuch der Website gleichbedeutend mit Kauf oder Ablehnung.

Um auf mobilen Endgeräten gängig zu sein, brauchen Websites in ihren Layouts – den sogenannten CSS (Cascading Style Sheets) – Direktiven, die sich auf Geräte niedriger Auflösung und insbesondere auf das Hochformat (Portrait) beziehen. Bedienelemente , die im Querformat (Landscape) nebeneinander angeordnet sind, müssen im Hochformat untereinander erscheinen, um einen komfortable Benutzung zu ermöglichen. Hierbei ist eine umfassender Zugriff auf die Infrastruktur der Site hilfreich.

Farbgestaltung

Kreischend bunte Websites fallen auf, wirken aber abschreckend. Farben können aber dabei helfen, die Aufmerksamkeit des Benutzers auf die für die Hinführung zum Point of Sale gedachten Bedienelemente zu lenken. Für diese bieten sich starke Kontraste an, z. B. ein grüner Button mit weißer Schrift in einem Widget mit orangem Hintergrund.

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