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Dienstag, 28. Mai 2024

Nato und EU denken zuerst an sich statt an die Ukraine / Repräsentative Umfrage in der Bevölkerung bringt überraschende Ergebnisse

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Kiev, München, Allershausen (ots) –

In einer repräsentativen Umfrage in der ukrainischen Bevölkerung, die vom Marktforschungsinstitut ratinggroup aktuell durchgeführt wurde, ergaben sich überraschende Ergebnisse.

So erwarten fast dreiviertel der Befragten einen Frieden in den nächsten 2 bis 3 Jahren. Die Unterstützung durch EU-Länder wird zwar als positiv und nützlich eingeschätzt, aber es ist trotzdem die Meinung vorherrschend, dass die EU und die NATO vor allem an sich selbst denken und im Zweifel die Ukraine nur solange unterstützen, wie es für sie nützlich erscheint. Im Hintergrund sind Verhandlungen der EU und der Nato mit Russland denkbar, so die Befürchtung.

Trotz des Krieges zeigen die Ergebnisse der Umfrage, dass die absolute Mehrheit (84 %) der Befragten die Zukunft des Landes optimistisch sieht (46 %). Nur 11 % sehen die Zukunft der Ukraine pessimistisch.

Bei sich selbst persönlich ist Hoffnung heute das vorherrschende Gefühl unter den Ukrainern. Dies ist die Antwort von 42 % der Befragten. Nur 8 % haben Angst.

Eine der größten Ängste der Ukrainer ist es, dass sich der Krieg hinzieht und langwierig wird. Dies steht offensichtlich im Gegensatz zu der häufig zitierten Meinung die Bevölkerung sei bereit für eine Sieg alles auf sich zu nehmen.

Präsident Selenskyj kommt in der Umfrage nicht schlecht weg, aber die Mehrheit der Ukrainer ist der Ansicht, dass eine geplante Wahl in der Ukraine im Moment nicht in die Zeit passt. Ein Wechsel im Präsidentenamt wird an der Kriegsfront wenig bringen, so die Ansicht der Bevölkerung.

Die Medienagentur rs medienberatung, die traditionell seit vielen Jahren in der Ukraine vernetzt ist, hat die Untersuchung im Auftrag von European Conservative durchführen lassen. Die Ergebnisse sind öffentlich und können unter folgendem Dropbox-Link abgerufen werden:

https://www.dropbox.com/sh/c7n160gggjraqrs/AAC3f12g0cZ8tkUwP0SP9fgPa?dl=0

Pressekontakt:
rs medienberatung
Dr. Ralf Schneider
[email protected]
+498166684049
Original-Content von: The European Conservative, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

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