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Donnerstag, 30. Mai 2024

Faires Ostergeschäft hat überzeugt / Klimaschokoladen: 50.000 Euro für Klimaschutzprojekte bei GEPA-Partnern

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Wuppertal (ots) –

Faire Ostern kamen gut an: Verbraucher*innen haben dieses Jahr vermehrt zu bio und fairen GEPA-Osterhasen gegriffen. Im Vergleich zum Vorjahr konnte der Umsatz der Osterprodukte gesamt um 38,2 Prozent gesteigert werden und auch der Absatz ging nach oben. Dieses Jahr war der faire Bio-Osterhase 65 g das umsatz- und absatzstärkste Produkt. Neu ins Angebot kam das vegane „Bio Osterlamm 50 Gramm Zartbitter 70%“. Hohlfiguren wie kleine Lämmer – auch als zartbittere Variante – sind laut Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie (BDSI) im Trend. Weihnachtsprodukte der GEPA wie Schokobischöfe oder Adventskalender lagen mit 14 Prozent über dem Vorjahr.

Trend zu fair, bio und vegan – für den Klimaschutz

Im letzten Jahr wirkte sich die generelle inflationsbedingte Kaufzurückhaltung auch bei Schokoladenprodukten der GEPA aus, der Umsatz lag aber immer noch deutlich über dem erfolgreichsten Schokoladenjahr 2019. Jetzt zeigen die Osterzahlen eine Perspektive nach vorne. Dass fair, bio, und vegan sehr gefragt sind, spiegeln auch die Branchentrends: Demnach spielen Schokoladenprodukte mit diesen Eigenschaften für 39 Prozent der Verbraucher*innen eine Rolle. Vor allem für junge Verbraucher*innen nimmt die Bedeutung von fairen, bio und veganen Schokoladenprodukten auch wegen positiver Auswirkung auf den Klimaschutz zu. Die GEPA engagiert sich umfassend in Sachen Klimagerechtigkeit und unterstützt daher auch z.B. ihre Kakaopartner mit Klimaschutzprojekten.

Weiter beliebt: Bitter-Schokoladen – vegan

Seit vielen Jahren unangefochten an der Spitze steht die „Edelbitter 85%“, gefolgt von vier weiteren Bitterschokoladen in den Top Ten. Dies bestätigt ebenfalls den Trend zu veganen Lebensmitteln, denn die fünf Bitterschokoladen sind gleichzeitig vegan. „Bio-Zartbitter Orange 70%“ hat die Spezialitäten-Schokolade „Fleur de Sel“ auf Platz drei verwiesen. Mit jeder dieser drei Schokoladen erzielt die GEPA einen Umsatz von über einer Million Euro. Insgesamt sind Bitter- und Spezialitäten-Schokoladen weiter bei Verbraucher*innen sehr beliebt, wie auch die Top Ten der GEPA-Schokoladentafeln zeigt. Mit diesen erzielt die GEPA rund 56,4 Prozent ihres Gesamtumsatzes mit Schokolade. Alle GEPA-Schokoladen sind in heimkompostierbarer Innenfolie verpackt. www.gepa.de/schokofolie

50.000 Euro für Klimaschokoladen #Choco4Change

Mit dem Beitrag der Verbraucher*innen von 20 Cent pro Tafel #Choco4Change Vollmilch oder als Vegan-Variante konnte die GEPA Ende 2022 50.000 Euro für Klimaschutzprojekte an Partnerorganisationen im Globalen Süden überweisen. Dazu zählen Aufforstung bei der Kakaokooperative CECAQ-11 in São Tomé sowie energieeffiziente Öfen bei der Kaffeekooperative KCU (Tansania). Die tunesische Exportfirma für Datteln, Beni Ghreb, konnte durch die Prämien aus dem Verkauf und dem Klimaschutzbeitrag von 20 Cent pro Tafel #Choco4Change vegan inzwischen in die zweite Verarbeitungsmaschine mit besserer Pulverqualität und höherer Kapazität investieren. Das Dattelpulver dient als Süßungs-Ersatz für Zucker und ist somit eine neue Absatzchance für das Unternehmen. Durch die zunehmende Trockenheit konnte Beni Ghreb 2021 30 Prozent der nun kleineren und weniger saftigen Datteln nicht mehr vermarkten. Außerdem konnte ein Trockner und ein Gerät zur Feuchtigkeitsmessung finanziert werden.

Ausblick: 100 Prozent fairer Bio-Kakao

Die langjährige Partnerkooperative der GEPA, KONAFCOOP aus Kamerun, konnte ihren Kakao jetzt auf bio umstellen. Die GEPA, Naturland und die Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) haben KONAFCOOP dabei beraten

Der GEPA-Kakao-Plus-Preis trägt zu besseren Perspektiven bei. Die GEPA hat ihn als Absicherung in Zeiten niedriger Weltmarktpreise für Bio-Kakao festgelegt hat: 3.500 US-Dollar pro Tonne für Kakao exportierende Länder aus Lateinamerika und Ostafrika, 3.100 Euro für westafrikanische Länder, für die der Euro als Leitwährung gilt. Darin sind die von Fairtrade International festgelegten Prämien schon enthalten. Der Mindestpreis von 3.500 US-Dollar lag rund 47,7 Prozent über dem durchschnittlichen Weltmarktpreis von 2022 (2.370 US-Dollar) und rund 19 Prozent über dem Fairtrade-Mindestpreis von 2.940 US-Dollar. Hier der Link zur Musterkalkulation für faire Bio-Vollmilch-Schokolade: www.gepa.de/musterkalkulation-kakao

Als Fair Trade-Pionier steht die GEPA seit bald 48 Jahren für Transparenz und Glaubwürdigkeit ihrer Arbeit. Wir handeln als größte europäische Fair Handelsorganisation mit Genossenschaften und sozial engagierten Privatbetrieben aus Lateinamerika, Afrika, Asien und Europa. Durch faire Preise und langfristige Handelsbeziehungen haben die Partner mehr Planungssicherheit. Hinter der GEPA stehen MISEREOR, Brot für die Welt, die Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland (aej), der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“. Für ihre Verdienste um den Fairen Handel und die Nachhaltigkeit ist die GEPA vielfach ausgezeichnet worden, u. a. beim Deutschen Nachhaltigkeitspreis mit TOP3 in der Kategorie „Unternehmenspartnerschaften 2020“ für die langjährige Zusammenarbeit mit dem Teepartner Tea Promoters India und mit dem „CSR-Preis der Bundesregierung 2020“ in der Kategorie „Verantwortungsvolles Lieferkettenmanagement“. Als eines von wenigen Unternehmen in Deutschland hat sich die GEPA nach dem Garantiesystem der WFTO prüfen lassen. Näheres zu Preisen und Auszeichnungen sowie zur GEPA allgemein unter www.gepa.de, alle Produkte unter www.gepa-shop.de.

Mitgliedschaften:

– World Fair Trade Organization (WFTO)
– European Fair Trade Association (EFTA)
– Forum Fairer Handel (FFH)

Pressekontakt:
GEPA – The Fair Trade CompanyBarbara Schimmelpfennig
PressesprecherinFon: 0202 – 266 83 60
Fax: 0202 – 266 83 10
Mail: [email protected] 1
42327 Wuppertal
Original-Content von: GEPA mbH, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

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