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Mittwoch, 24. Juli 2024

Deutschland untätig bei HHC Regulierung

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Stuttgart (ots) –

Während der Rest Europas konstruktive Schritte zur Eindämmung oder Regulierung der halb-synthetischen Cannabinoide, insbesondere HHC, unternimmt, scheint Deutschland in einer Haltung der Untätigkeit zu verharren, die kritischen Bürger und Experten gleichermaßen beunruhigt.

Die Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EMCDDA) hat die potenziellen gesundheitlichen und sozialen Risiken von HHC schon 2022 erkannt und Maßnahmen ergriffen, darunter die Herausgabe eines technischen Berichts, der verlässliche Informationen über HHC und eng verwandte Substanzen liefert.[1] Trotz dieser deutlichen Hinweise und proaktiven Schritte der EMCDDA und unserer europäischen Nachbarn bleibt Deutschland eine graue Insel inmitten einer überwiegend farbigen Karte von Handlungsbereitschaft und Regulierung.

Alle direkten Nachbarländer Deutschlands sind der deutschen Bundesregierung mindestens einen Schritt voraus und viele von ihnen haben bereits ein Verbot verhängt oder eine (teilweise) Legalisierung beschlossen. Deutschland hingegen zeichnet sich durch seine Untätigkeit aus, während sich HHC in einer rechtlichen Grauzone bewegt. Es gibt kaum Anzeichen dafür, dass die Regierung eine Regulierung oder ein Verbot von HHC geplant hat oder sich überhaupt ernsthaft mit dem Thema auseinandersetzt.

Dieser Mangel an Engagement ist umso alarmierender, da die Risiken von HHC noch weitgehend unerforscht sind. Hinzu kommt, dass der Verkauf dieser Substanz nicht reguliert ist und immer neue und stärkere Varianten des Cannabinoids auf den Markt kommen. Die Unwissenheit über die genauen Auswirkungen von HHC, gepaart mit dem Mangel an Kontrolle und Aufsicht, bildet eine gefährliche Kombination.

Der Stillstand Deutschlands in Bezug auf das Thema HHC unterstreicht die dringende Notwendigkeit eines schnelleren Vorgehens bei der Umsetzung des geplanten Cannabisgesetzes. In diesem Zusammenhang würden halb-synthetische Cannabinoide vermutlich verboten werden. Zudem ist mit einem Rückgang der Nachfrage nach dieser neuen Art der „legal highs“ zu rechnen, sollte das deutlich besser erforschte THC legalisiert worden sein.

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Quelle: ots

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