7 C
Hessen
Mittwoch, 5. Oktober 2022

BPOL-KS: Zugverspätungen wegen Kabeldiebstahl

Top Neuigkeiten

Ludwigsau (Kreis Hersfeld-Rotenburg) (ots) –

An der Bahnstrecke im Bereich Ludwigsau, zwischen Bad Hersfeld und Mecklar, haben bislang unbekannte Täter in den Nachtstunden des gestrigen Tages (27.4./4:58 Uhr) für Störungen im Bahnbetrieb gesorgt.
Mehrere Kabel, unter anderem Erdungskabel, wurden abgeschnitten und entfernt. Dies führte zu einer Rotausleuchtung (,,Halt“) auf den betroffenen Strecken.

Erhebliche Verspätungen

Durch die Tat erhielten 24 Züge insgesamt 965 Minuten Verspätung.

Hintergrund: Erdungskabel, so genannte Masterden, sind feste Verbindungen zwischen Strommast und dem Erdreich. Werden diese entfernt, ist bei einem Spannungsüberschlag oder Kurzschluss keine sichere Spannungsableitung mehr gegeben. Dadurch können im Radius von rund 10 Meter für Personen lebensgefährliche Spannungen auftreten.

Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat die Ermittlungen aufgenommen und ein Strafverfahren eingeleitet.

Zeugen gesucht!
Wer Angaben zu der Tat oder den Tätern machen kann, wird gebeten, sich unter der Tel.-Nr. 0561/81616-0 oder unter www.bundespolizei.de zu melden.

Hinweise der Bundespolizei für Metallhändler:
Als Ankäufer von Altmetall sind Sie oft erste Anlaufstelle für diejenigen, die unerlaubt Metallteile von Bahnanlagen entfernen. Schützen Sie sich vor kriminellen Machenschaften und verhindern Sie damit strafbare Handlungen.

1) Aufträge zur Verwertung von Altmetallen erteilt die Deutsche
Bahn AG immer in schriftlicher Form. Lassen Sie sich den
Auftrag zeigen!

2) Bestehen Sie darauf, dass der Lieferant des Altmetalls Ihnen
immer einen amtlichen Ausweis (z.B. Personalausweis) im
Original vorzeigt. Notieren Sie sich die dort angegebenen
Daten.

3) Bei angebotenem Material ab ca. 1 Tonne Gewicht haben Sie die
Möglichkeit, die Deutsche Bahn AG unter der Telefonnummer 030
297-1066 zu kontaktieren.

4) Wenn Sie Zweifel an der Rechtmäßigkeit des Handelns des
Lieferanten bekommen, rufen Sie die Bundespolizei unter der
Kostenfreien Rufnummer: 0800 6 888 000 an.

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeiinspektion Kassel
Heerstr. 5
34119 Kassel
Pressesprecher
Ibrahim Aras
Telefon: 0561/81616 – 1010
E-Mail: bpoli.kassel.presse@polizei.bund.de
http://www.bundespolizei.de
Twitter: @bpol_koblenz

Original-Content von: Bundespolizeiinspektion Kassel, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

- Advertisement -
- Advertisement -

Neueste Artikel