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Donnerstag, 18. Juli 2024

Bernd Burgemeister Fernsehpreis 2023 in der Kategorie „Beste Serie/Mehrteiler“ geht an „Herrhausen – Der Herr des Geldes“

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Frankfurt am Main (ots) –

Für die vierteilige Politdrama-Miniserie „Herrhausen – Der Herr des Geldes“ erhielt Gabriela Sperl gestern Abend im Rahmen des Filmfest München den mit 25.000 Euro dotierten Bernd Burgemeister Fernsehpreis in der Kategorie „Beste Serie/Mehrteiler“ – gestiftet von der Verwertungsgesellschaft der Film- und Fernsehproduzenten.

„Herrhausen – Der Herr des Geldes“, eine Ko-Produktion von Gabriela Sperl mit ARD Degeto, rbb, SWR und hr in Zusammenarbeit mit X Filme Creative Pool, zeigt das enge Miteinander zwischen Staat und Wirtschaft vor dem Hintergrund der deutschen Wiedervereinigung.

„Wir gratulieren der genre-erfahrenen Produzentin Gabriela Sperl und dem gesamten Team von ‚Herrhausen – Der Herr des Geldes‘ zu dieser begehrten Auszeichnung. Über viele Jahre hat Autor Thomas Wendrich gemeinsam mit allen Macherinnen und Machern akribisch recherchiert, um diesen komplexen Stoff zu greifen. Inszeniert von der jungen Regisseurin Pia Strietmann, die tief in die Männerdomäne der deutschen Bank- und Politstrukturen jener Zeit eintauchte. Mit ihrem Team und einem herausragenden Cast ist Gabriela Sperl gemeinsam mit X Filme Creative Pool erneut ein relevantes Stück Fernsehen für die ARD gelungen, das emotional wie intellektuell aufrührt. Bankensprecher Alfred Herrhausen ist eine der prägendsten Persönlichkeiten der jüngeren deutschen Geschichte. Mit seiner Forderung nach einem Schuldenerlass für Entwicklungsländer und einem Milliardenkredit für die UdSSR machte Herrhausen Politik und geriet in den Fokus von Geheimdiensten in West und Ost. In Zeiten des Krieges von Russland gegen die Ukraine sowie der Spannungen zwischen China und der westlichen Welt ist Herrhausens kompromissloser wie visionärer Modernisierungswille, der in die Weltpolitik hineinwirkte, heute brisanter und aktueller denn je“, so Christoph Pellander, Redaktionsleiter der ARD Degeto.

In der Begründung der Jury heißt es:

„Mit beeindruckender Erzählkunst präsentiert „Herrhausen – Der Herr des Geldes“ eine mitreißende Geschichte über Alfred Herrhausen, den visionären Vorstandssprecher der Deutschen Bank, der seiner Zeit voraus war. Das Erzähltempo des Mehrteilers spiegelt die unbändige Getriebenheit des Hauptcharakters wider. Besonders beeindruckend ist die authentische Darstellung dieser wichtigen Episode deutscher Historie und der mitreißende Erzählstil. Die Produzentin Gabriela Sperl, deren Blick für bedeutsame Geschichten in der deutschen Fernsehlandschaft inzwischen unverzichtbar ist, steht für eine herausragende Qualität ihrer Projekte. Aus diesem Grund wird auch „Herrhausen“ heute Abend mit dem hochverdienten Bernd Burgemeister Fernsehpreis geehrt“.

Regie führte Pia Strietmann nach den Drehbüchern von Thomas Wendrich. Hinter der Kamera stand Florian Emmerich. In der Hauptrolle ist Oliver Masucci als Alfred Herrhausen zu sehen, seine Frau Traudl spielt Julia Koschitz. Weitere Rollen sind u.a. prominent mit Sascha Nathan, David Schütter, Ursula Strauss, August Zirner, Franz Hartwig, Yousef Sweid, Dovale Glickman, Bettina Stucky, Thomas Loibl, Peter Benedict, Ivan Shvedoff, Yousef Sweid, Anton Spieker und Lisa Vicari besetzt.

„Herrhausen – Der Herr des Geldes“ wurde gefördert von der Film- und Medienstiftung NRW, dem FFF Bayern, HessenFilm und Medien und dem German Motion Picture Fund, in Belgien und Griechenland durch das Beside Tax Shelter System und dem Ekome State Fund, gemeinsam mit Beside Productions SRL und Avrio Films M.I.K.E. Im Weltvertrieb von Freemantle.

Pressekontakt:
Carina Hoffmeister
ARD Degeto
Kommunikation und Presse
Tel: +49 (0)69/1509-331
E-Mail: [email protected]
Original-Content von: Degeto Film GmbH, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

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