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Sonntag, 26. Mai 2024

Altstadt Wiesbaden – Shopping zwischen modernem und traditionellem Flair

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Wiesbaden ist den meisten Menschen weitaus unbekannter als Frankfurt am Main. Dabei hat Wiesbaden allerhand Sehenswürdigkeiten, eine interessante Fußgängerzone, viele Shops und ein aufregendes Nachtleben zu bieten. Das Hauptaugenmerk liegt auf der Altstadt, dem besonderen Stadtviertel für Touristen und Einwohner mit Geschmack. Unzählige Läden und Restaurants laden zum Shoppen ein.

Für einen längeren Aufenthalt befinden sich in und um das Stadtgebiet zahlreiche Hotels, Appartements und Ferienhäuser. Vor der Buchung suchen sich Reisende die neuesten Mein Deal Schnäppchen im Internet und machen das Event zum Highlight des Jahres. Doch nicht nur online kann gespart werden: Viele Coupons sind per App oder in den Märkten vor Ort einlösbar.

Wiesbaden ist nicht nur schön, sondern auch sehr vielseitig. Von moderner Stadtarchitektur bis zum historisch bedeutsamen Baudenkmal: Touristen erhalten bereits bei der Ankunft alles, was das Herz begehrt. Die Altstadt glänzt mit Traditionen. Die jungen Generationen lieben sie, weil sie trotzdem nicht spießig, sondern offenherzig und zeitgemäß ist. Im Folgenden erfahren Reisende alles über die populärsten Plätze und Läden in der Altstadt.

Der Schlossplatz – traumhaft schöne Aussicht auf das Stadtschloss

Der Schlossplatz befindet sich inmitten der Altstadt. Diese trägt in Wiesbaden auch den Beinamen historisches Fünfeck und das nicht umsonst. Hier steht etwa das Stadtschloss, das einst Nassauischen Königen diente. Das Schloss ist noch jung, denn es öffnete erst 1837. Von diesem Zeitpunkt an residierten hier Herzöge von Nassau bis in das Jahr 1841 hinein.

Heute dient das Gebäude eher politischen Zwecken, denn es ist mittlerweile der Sitz des Hessischen Landtages. Das modern aussehende Stadtschloss ist von außen unspektakulär. Doch die visuelle Ansicht des Stadtschlosses zeigt, wie groß das Stadtschloss und somit der Hessische Landtag ist. Im Inneren gibt es ein imposant anmutendes Treppenhaus mit zwei parallel angeordneten Aufgängen.

Wer sich nach oben bewegt, gelangt unweigerlich zum Großen Kuppelsaal. Eine Betrachtung der Wandzeichnungen und schmuckvollen Figuren ist allein einen Besuch wert. Ebenso zu empfehlen ist der kleine Saal mit Stuckdecken und herausragenden verzierenden Elementen.

Weitere Sehenswürdigkeiten im Hessischen Landtag:

●     Rechter Wintergarten

●     Kabinettszimmer

●     Gelber Salon

●     Roter Salon

Der Hessische Landtag benötigte weiteren Platz. Somit baute die Stadt das Gebäude aus und nahm weitere Bauwerke zur Ausgestaltung hinzu. Ein großer Plenarsaal ist hier ebenso zu bestaunen wie das außergewöhnliche Kavaliershaus als Anbau des eigentlichen Schlosses. Hin und wieder gibt es Veranstaltungen für Bürger. So findet regelmäßig der Kinder-Landtag zur Sensibilisierung des Nachwuchses für bedeutende politische Themen statt.

Dialogveranstaltungen, Ausschuss für Energie, Verkehr, Wirtschaft und Wohnen finden ebenso statt. Der Hessische Landtag versteht sich als bedeutender Ort wichtiger Entscheidungen im politischen Bereich. Auf der Internetseite des Anbieters ist sogar eine separate Jugendhomepage zu finden. Zudem können Besucher hier weitere Informationen einholen.

Das Alte Rathaus – Renaissance in Wiesbaden

Das im Renaissance-Stil erbaute Alte Rathaus ist ebenso am Schlossplatz zu finden. Dieses Gebäude wurde im Jahr 1610 errichtet. Nahezu unscheinbar gestaltet, geht es mit einer interessanten und in Wiesbaden unvergleichbaren Geschichte einher. Das Alte Rathaus ist nämlich das älteste Gebäude der Stadt. Umso erstaunlicher ist es, wie gut das Mauerwerk erhalten ist.

Das historische Bauwerk wurde in den vergangenen Jahrhunderten immer wieder erweitert. Im Jahr 1828 fand eine Erweiterung des Rathauses statt. Heute ist das neue Standesamt im Alten Rathaus zu finden. Vor der Eheschließung schauen sich Touristen die neuesten Beiträge aus dem Magazin an, vielleicht gibt es nach der Eheschließung großartige Events zu entdecken. Im unteren Teil des Gebäudes befindet sich ein uriger Weinkeller mit angeschlossenem Lokal.

Das Gebäude weist in sich eine Besonderheit auf. Während sein Ursprung ans Zeitalter der Wiedergeburt angelehnt ist, wurde der obere nachgebaute Teil des Gebäudes im neugotischen Stil erbaut. Diese außergewöhnliche Bauweise fällt erst auf den zweiten Blick auf. Innen gibt es Infomaterialien und auch die Online-Präsenz der Stadt liefert weitere Details zum ältesten Gebäude der hessischen Hauptstadt aus. Das Alte Rathaus bietet in direkter Nähe verschiedene Parkmöglichkeiten. Zu empfehlen ist das kostenpflichtige Parkhaus „Markt“.

Das Neue Rathaus – Prachtgebäude mitten in der Altstadt

Das Neue Rathaus hatte eine längere Bauzeit von 3 Jahren. Während dieser Zeit stand alles im Zeichen des heutigen Wahrzeichens der Stadt. 1887 wurde das Gebäude fertiggestellt. Während des 2. Weltkrieges kam es zur Zerstörung der prachtvollen Fassade. Dies sollte nicht das Ende des Rathauses sein. Bereits im Jahr 1951, kurz nach Beendigung des 2. Weltkrieges, kümmerte sich die Stadt mit Eifer um die Sanierung des Gebäudes.

Hauptsächlich befindet sich die Stadtverwaltung im Gebäude. Bürger können sich mit sämtlichen Anliegen an das zentrale Rathaus wenden. Das im Stil der deutschen Renaissance gehaltene Rathaus bietet genügend Flächen für ein Selfie für das eigene Social-Media-Profil. Seine freundlichen Farben und die Blumen rund um das Gebäude machen sich auf allen Bildern gut.

Das Neue Rathaus ist jedoch auch für Touristen von Interesse. In der unteren Etage gibt es zahlreiche Ausstellungsräume. Hier finden regelmäßig Events und vor allem kleinere Ausstellungen statt. Mitunter sind dafür Gebühren zu entrichten. Vor Besuch sollten sich Reisende über die geltenden Bestimmungen informieren. Überdies gibt es im Gebäude ein Restaurant, das für seine traditionelle Kost bekannt ist.

Die Taunusstraße – Antiquitäten en masse

Wer von Biedermeier, englischen Stilmöbeln und Louis XV. Möbeln träumt, sollte unbedingt die Taunusstraße besuchen. Hier befindet sich die längste Kette an Antiquitätenläden. In jedem Laden gibt es andere Dinge zu entdecken. Manche Antiquitätenhändler fokussierten sich ausschließlich auf Interieur im Sinne von größeren Möbeln, andere begeistern sich für Wandbilder jeglicher Art und wieder andere favorisieren Spielzeuge aus Blech und Holz.

Auf der Antiquitätenmeile herrschen Ruhe und Geborgenheit. Viele nutzen einen Besuch um abzuschalten und beobachten die Leute bei einer Tasse Kaffee. Neben den Cafés und exquisiten Konditoreien gibt es viele Restaurants, kleine Imbisse und hier und da ein Plätzchen für den Genuss von Softeis und Waffeleis. Während der Ruhepausen lieben es Touristen, sich die einzigartigen Fassaden der Villen und Altbauten anzuschauen und sich Inspirationen für eigenes kreatives Schaffen zu holen.

Die Taunusstraße hat eine leichte Neigung. Am Ende der Straße sind grüne Wiesen und Felder sichtbar. Auch ein kleines Wäldchen schließt sich an. Für Naturfreunde heißt es: Raus aus der Stadt und die Gegend rundum Wiesbaden erkunden. Das kurbelt den Kreislauf an und ist eine gute Gelegenheit, sich zu entschleunigen und frische Luft zu atmen. In der zweiten Hälfte des Jahres – genauer im September – muss die Wanderung warten. Jetzt findet das berühmte und beliebte (nur einmal im Jahr stattfindende) Stadtfest in der Taunusstraße statt.

Wilhelmstraße – Luxus-Läden prägen das Straßenbild

Die Wilhelmstraße ist die ideale Straße für junge Trendsetter. Hier tobt das Leben und hier geht es nur um eines: Luxus. Die Geschäfte dort bieten Waren im oberen Preissegment an. Wer nach Dumping-Preisen sucht, ist in der Wilhelmstraße definitiv falsch. In den Läden vor Ort kauft nur die Crème de la Crème ein und so ist es nicht selten, dass Fußgänger ein bekanntes Gesicht aus dem TV sehen.

Besonders begehrt: italienische Schuhmode. In der Wilhelmstraße sind die neuesten Produkte der namhaften Designer aus der Mode-Metropole zu finden. Viele suchen in den Luxus-Geschäften nach den aktuellen Modellen und decken sich mit der neuesten Sommermode ein. Fernab von Schuhen erhalten Shoppingfans auch Modetrends wie Kleider, maßgeschneiderte Anzüge, Hüte, Accessoires wie Brillen, Gürtel und natürlich Handtaschen.

Für das gewisse Etwas danach bleibt in der Wilhelmstraße immer genügend Zeit für ein Glas Prosecco. Ein toller Ausblick auf die Welt der Oberklasse ist selbstverständlich inklusive. Dann ist da noch das Thetarium, das Straßenfest der Wilhelmstraße. Das Straßenfest im Juni lockt alle Bewohner in die Stadt. Jetzt könnte es am Wochenende voll werden, weshalb sich Besucher besser früh am Tag in der Straße einfinden. Nur so erhalten sie noch einen Parkplatz.

Tipps für den Besuch in der Wilhelmstraße:

●     Restaurant Saytoune

●     Arcade

●     Bellevue-Saal

●     Emporio Armani

●     Oishii Sushi & Grill

●     Neubau Museum Reinhard Ernst

Nassauer Landesdom – einzigartiges Zeitzeugnis auf dem Schlossplatz

Der Schlossplatz versteht sich als Dreh- und Angelpunkt der Stadt. Ein ausgedehnter Stadtbummel führt auf direktem Weg zum Schlossplatz und von hier aus zur Marktkirche, die auch als Nassauer Landesdom bekannt ist. Der Dom schmückt den Schlossplatz bereits seit 1862. Die eigentlichen Bauarbeiten begannen bereits im Jahr 1853. Die Chortürme ragen 73 m in die Höhe, sodass der Dom das Herz der Altstadt darstellt.

In der Mitte der Chortürme befindet sich der Hauptturm. Er übertrifft die Chortürme bei Weitem und erreicht eine Gesamthöhe von 89 m. Damit übertrifft der Turm die meisten höheren Gebäude der Stadt und ist auch optisch ein Hingucker. Die im neogotischen Stil gehaltene Kirche beherbergt mehrere Orgeln. Zudem ertönen fünf Bronzeglocken in regelmäßigen Abständen. Ein Carillon ist der Höhepunkt der Glockenspiele und typisch für den Nassauer Landesdom. Um zum Carillon zu gelangen, sind 290 Stufen zu erklimmen. Doch der Einsatz macht sich bezahlt.

Fun Fact: Die Stadtkirche versteht sich nicht als reines religiöses Objekt. Sie geht in gewisser Weise viral. Denn die Kirche ist Teil der Szenenwechsel zur Serie „Der Staatsanwalt“. TV-Zuschauer aus Wiesbaden sind stolz auf ihren Dom und fühlen sich beim Anblick der Kirche in der Serie geehrt. Auch zu empfehlen: Das Standbild vor der Kirche, welches Wilhelm I. darstellt.

Besonderheiten der Kirche:

●     5 lebensgroße Statuen aus Marmor im Inneren

●     Polygonale Kanzel mit schönen Zierelementen

●     Große Emporen in der Marktkirche

●     58 m hohe Seitentürme

●     Vollständig im Backsteinbau erschaffene Kirche

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